Erstellt von bluecast am 17. April 2010
Zürich, den 1
5. April – 100‘000 Menschen im Kanton Zürich sind von Armut betroffen. Anlässlich des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung hat sich Caritas Zürich eine Kampagne der besonderen Art einfallen lassen. «Scheisse, meine Tochter wurde schon wieder an einen Kindergeburtstag eingeladen», oder: «Ich habe einer Frau nichts zu bieten. Nicht mal ein Glas Wein.» Solche Sätze von Armutsbetroffenen werden in den kommenden Wochen und Monaten im Rahmen einer Wanderausstellung in verschiedenen Städten im Kanton Zürich zu lesen sein. Plakate konfrontieren die Öffentlichkeit mit der Tatsache, dass es mitten unter uns Menschen gibt, die am Existenzminimum oder sogar darunter leben – und zeigen auch gleich, was das für den einzelnen bedeutet.
Weitere Aktionen führt Caritas Zürich in den Städten Zürich und Winterthur durch. So wird beispielsweise ein Brunnen als einzige Möglichkeit für manche Leute deklariert, auswärts etwas trinken zu gehen. Zudem werden leere Portemonnaies verstreut, die darauf aufmerksam machen, dass unzählige Mitmenschen praktisch nie Geld im Sack haben. Und es kommt ein Kinderbuggy zum Einsatz – ohne Kind, dafür mit der Erklärung, warum ein solches nicht vorhanden sei, nämlich aus Budgetgründen.
Mit dieser Kampagne unter dem Titel «wir sind arm» (http://www.wir-sind-arm.ch) macht Caritas Zürich darauf aufmerksam, dass eine beachtliche Zahl Menschen im Kanton Zürich an chronischer Geldknappheit leiden – und verdeutlicht, welche Unannehmlichkeiten Armut hier und heute mit sich bringt.
Veranstaltungshinweis: Am 24. April 2010 zeigt Caritas Zürich mit einem Informationsstand und einer Performance professioneller Theaterschaffender, wie es sich anfühlt, im reichen Zürich bzw. in der reichen Schweiz arm zu sein. Auf dem Hirschenplatz in Zürich, von 10 bis 16 Uhr.
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Erstellt von bluecast am 19. Januar 2010
Auch in der Schweiz wird der Ruf immer lauter, Modelle zu entwickeln, um Erwerbslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Sozialfirmen werden als Lösung des Problems gepriesen.
Sozialfirmen sind keine Beschäftigungsprogramme für Arbeitslose. Sie wollen Arbeitslose zwar beschäftigen und entlöhnen, aber gleichzeitig ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten, die sich am Markt verkaufen lässt.
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/top/kontext/5005.sh10117218.html
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Erstellt von bluecast am 4. März 2009
In Zürich entsteht eine innovative Einrichtung.

Aus dem ehemaligen Gib und Nimm Tauschtreff entsteht das Tausch und Internetcafé Complino. Mitte April nimmt das Complino in den Räumlichkeiten des Solinos am Schanzengraben 15 seinen Pilotbetrieb auf.
Das Projekt Complino verbindet die Idee eines sozialen Internetcafés, wie es z.B. der Planet 13 in Basel darstellt, mit einer Komplementärwährung. Zusätzlich bietet das Complino auf seiner Homepage seinen Usern auch ein Community Portal (Social Networking). Ein Community Portal oder ein ‘Social Networking Service’ ist ein Online-Kontaktnetzwerk wie es z.B. Facebook darstellt.
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Erstellt von bluecast am 10. Juni 2008
Man könnte auch Fragen: Kann Soziale Arbeit ohne Kapitalismus weiter existieren? Dieser demontiert sich momentan gerade selber und neben der andauernden Bankenkrise sind die Krisenherde so zahlreich geworden, dass auch bald die mediale Betroffenheitsmaschinerie nicht mehr nachkommt. Z.B. sind die Kriege in Afghanistan und im Irak so normal geworden, dass sie es nur noch selten in die News schaffen. Der Nahost Friedensprozess ist zu einer Worthülse verkommen und die Katastrophe in Burma lässt neben den internationalen Helfern auch die Medien in Ratlosigkeit zurück. Darüber hinaus steht die Welt vor einer “Revolution der Hungrigen” (TA, 08. April 2008) und dem Worldfoodprogram (WFP) der UNO und anderen Hilfsorganisationen gehen die Mittel für die dringend benötigte Nahrungsmittelhilfe aus. In den USA werden den Wohlfahrtsorganisationen die verbilligte Lebensmittel abgeben die Mittel gekürzt und in Deutschland stellt man eine „Renaissance der Suppenküchen” (3sat, 2008) fest. Weiterlesen »
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Erstellt von bluecast am 21. Mai 2008
Nimmt man das bekannte ‘afrikanische?’ Sprichwort “Die Erziehung eines Kindes braucht ein ganzes Dorf”, so würde das moderne Dorf im 21ten Jahrhundert etwas so aussehen; von angenommen 100 Bewohnern und Bewohnerinnen wollen mindestens 50% mit den lieben Kleinen ihre Geschäfte machen. Das heisst sie verkaufen Babynahrung, Kinderschokolade, Kinderlieder mit so sinnigen Texten wie “Oops I did it again” und für die etwas älteren diverse Markenartikel, Fussballerbildi und Handypornografie. Weiterlesen »
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Erstellt von bluecast am 22. April 2008
Endlich ein Steuerreformvorschlag der einfach, wirkungsvoll und auch theoretisch begründet ist.
Die Reform schlägt “die Übertragung des Verfassungs-Prinzips der Besteuerung gemäss wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit von den Individuen auf die Produktionsfaktoren, vor.
Dieser Vorschlag genügt dem Kriterium moderner Steuerexperten, dass ein Steuerreform-Vorschlag auf einen Bierdeckel passen sollte. Dementsprechend
sollte die Last der Steuern und Sozialabgaben folgendermassen verteilt werden:
- 20 Prozent auf die Arbeit,
- 30 Prozent auf das Kapital,
- 50 Prozent auf die Energie.
Eine derartige 20/30/50 Steuerreform ist die folgerichtige fiskalische Konsequenz aus der technisch-ökonomischen Evolution: Nach der neolithischen Revolution
mit ihrer Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht konnten immer mehr Menschen für handwerkliche, administrative und künstlerische Tätigkeiten
von der direkten Nahrungsbeschaffung freigestellt werden” (Kümmel, 2008, Zusammenfassung der Vorlesung “Thermodynamik und Ökonomie”, S.9)
Mehr Informationen/Download unter: http://theorie.physik.uni-wuerzburg.de/TP1/kuemmel/kuemmel.html
oder: http://energiesteuer.net
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Erstellt von bluecast am 13. Januar 2008
am 24.01.2008 von 19:30 bis 21:30 Uhr
Ort: AKI-Haus, Alpeneggstr. 5, Raum Mary Sommerville
http://www.aki-unibe.ch/
Stadt: 3012 Bern
Beschreibung: Referent: Dr. Christoph Weber-Berg, Leiter der Fachstelle Kirche & Wirtschaft der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich http://www.kirche-wirtschaft.ch Weiterlesen »
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Erstellt von bluecast am 10. November 2007
„Schatz am Bodensee“ lautet der Titel des Kompaktseminars in Medienarbeit der FHS St.Gallen, Hochschule für angewandte Wissenschaften. Zusammen mit Mark Riklin und Selina Ingold beschäftigen sich Studierenden des Fachbereichs Soziale Arbeit mit verborgenen, verschütteten, verlorenen und sichtbaren Schätzen der Stadt Rorschach.
Hier die Links zum Medienereignis der FHS. (Schatz am Bodensee)
Link zum St. Tagblatt:
http://www.tagblatt.ch/index.php?archivsuchetag=1414648&jahr=2007&seite=1&ressortcode=tb-ot&ressort=tagblattheute/stgallen/rorschach&ms=hauptseite
Link zum Video:
http://www.video-artwork.ch/filmschau/schatz_am_bodensee.htm
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Erstellt von bluecast am 22. April 2007
Was hilft es Dir, damit zu prahlen,
dass Du ein freies Menschenkind?
Musst Du nicht pünktlich Steuern zahlen,
obwohl sie Dir zuwider sind?
(Wilhelm Busch, in „Schein und Sein“)
Ein allzu oft übersehener Bereich in den Diskussionen um Soziale Ungleichheit oder alternative Wirtschaftssysteme ist die Frage nach der Steuergerechtigkeit. Weiterlesen »
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Erstellt von bluecast am 21. März 2007
Machen Sie mit!
Sie können verändern
Machen auch Sie mit bei der Postkartenaktion! Schicken Sie eine elektronische Postkarte an die Computerfirmen und fordern Sie zusammen mit Brot für alle und Fastenopfer die Einhaltung der grundlegenden Arbeitsrechte.
Direkt zur Postkarten-Aktion.
Weitere Informationen:
http://www.oekumenischekampagne.ch/cms/index.php?id=69
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