WELFAIR BLOG

Soziale Ungleichheit, Komplementärwährungen, Alternative Existenzsicherung, Neue Wissenschaft.

  • Kategorien

  • Meta

  • Tags

  • Newsletter abonnieren

    E-Mail:

  • TAG Wolke

Archiv für die 'Wissenschaft' Kategorie

science

HSG-Dossier zur «Finanz- und Wirtschaftskrise»

Erstellt von bluecast am 20. März 2009

Ein Link auf die Homepage der Universität St. Gallen zu aktuellem Anlass:
In diesem Dossier finden Sie eine Auswahl an Medienbeiträgen einzelner HSG-Professorinnen und -Professoren mit unterschiedlichen Blickwinkeln zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise (Banking, Finanzwissenschaft, Volkswirtschaft, Recht, Wirtschaftsethik, etc.).

http://www.unisg.ch/hsgweb.nsf/wwwPubInhalteGer/Dossier+Finanz-+und+Wirtschaftskrise?opendocument

Abgelegt unter Finanzkrise, Wissenschaft, Ökonomie | Keine Kommentare »

Endlich, die Wissenschaft hat herausgefunden: «Geld verändert das Miteinander»

Erstellt von bluecast am 22. Februar 2009

Oder etwas anders ausgedrückt, Geld macht asozial. Und doch glauben immer noch sehr viele Leute, dass wir die globalen Probleme mit unserem Monopoly Geld lösen können. Man muss man einfach nur genug hineinbuttern.

“Die amerikanische Psychologin Kathleen Vohs hat sich im Rahmen einer Forschungsarbeit mit dem Umgang von Paaren mit Geld beschäftigt. Sie beobachtete ihre Probanden unter anderem in verschiedenen Räumen: Im ersten hingen Abbildungen von Geldscheinen, im zweiten zierten Szenen aus der Natur die Wände.
Während die Testpärchen angesichts von Fischen und Blumen spontan zusammenrückten, gingen sie im Geld-Raum intuitiv auf Distanz. Vohs stellt fest, dass allein der Anblick von Geld die Menschen beeinflusst: Sie verspüren den Wunsch, sich zurückzuziehen, werden weniger hilfsbereit und fangen an, Intimität zu meiden. Die Forscherin ist überzeugt: «Geld verändert das Miteinander.»” (TagesAnzeiger, 17.2.2009, S.52)

Abgelegt unter Kolumnen, Wissenschaft | Keine Kommentare »

Beitrag über ein schon ziemlich altes Buch von Georg Simmel in der NZZ

Erstellt von bluecast am 27. Oktober 2008

Sind die Finanzmärkte am Beben, kommt sogar das CH-Leibblatt der Banker zum Philosophieren über das Geld. In der heutigen Ausgabe der NZZ finder man, im Kulturteil notabene, eine Art Rezension über  das Buch “Philosophie des Geldes” von Georg Simmel. Die Rezension kommt etwas spät, denn das Buch wurde schon im Jahre 1900 veröffentlicht!    

“… Simmel führt die Macht, die das «fliessende» Geld über das Leben gewonnen hat, allerdings letztlich doch wiederum auf ein Nichts zurück, das dem Papst, mittelbar, recht geben könnte: auf den «Mangel an Definitivem im Zentrum der Seele». Das liesse sich ins Religiöse zurückübersetzen: Gott wohnt nicht mehr im Herzen der Menschen. Es ist dies nach Simmel ein Mangel, der dazu treibe, in immer neuen «Anregungen, Sensationen, äusseren Aktivitäten eine momentane Befriedigung zu suchen»; ein Mangel, der uns «in die wirre Halt- und Rastlosigkeit» verstricke, die sich «bald als Tumult der Grossstadt, bald als Reisemanie, bald als wilde Jagd der Konkurrenz, bald als die spezifisch moderne Treulosigkeit auf den Gebieten des Geschmacks, der Stile, der Gesinnungen, der Beziehungen» offenbare …” (Uwe Justus Wenzel in der NZZ vom 27.10.08).

Was die NZZ nicht erwähnt ist, dass Simmel einer der ersten war der sich ’philosophisch’ mit der Doppelrolle des Geldes als Tauschmittel und Kapital auseinandersetzte (vgl. Flotow von, 1994). Eine ebenfalls zentrale Aussage in seinem Werk „Philosophie des Geldes” ist die Definition von Tausch und Geld als eine „substanzgewordene Sozialstruktur” (Rammstedt, 1994, S.30). Geld ist somit ein allgegenwärtiger Identitätsfaktor einer modernen Gesellschaft und wirkt nach Simmel auch als Hauptantrieb für Wandel und Beschleunigung der Zeit.

Abgelegt unter Bücher, Philosophisches, Ökonomie | Keine Kommentare »

DRS2 Radiointerview mit Johannes Heinrichs

Erstellt von bluecast am 9. Oktober 2008

Heute sendete DRS2 im “Kontext” ein hörenswertes Interview mit dem Sozialphilosophen Johannes Heinrichs:

“In der Weltwirtschaft herrscht Marktwirtschaft pur. Als der Kapitalismus den Wettlauf der Systeme gewann, folgte eine weltweite Globalisierung von Geldwirtschaft, Gütermärkten und Produktionsstandorten. Nun scheint diese Weltwirtschaft am Abgrund zu stehen. Ist es das Ende des Kapitalismus?

Der Bankenkollaps betrifft längst nicht nur die USA, die Rezession schwappt nach Europa herüber. Welchen Ausweg gibt es aus dem Teufelskreis, in dem die Wirtschaft steckt? Fragen von Hansjörg Schultz an den Sozialphilosophen Johannes Heinrichs” (DRS2 http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/kontext/5004.sh10052435.html).

Download der MP3 Datei: http://pod.drs.ch/mp3/kontext/kontext_200810091000.mp3.

Abgelegt unter Bücher, Finanzkrise, Geld Theorie, Philosophisches, Ökonomie | Keine Kommentare »

The circles of life

Erstellt von bluecast am 23. August 2008

The circles of lifeDiese 3D Animation wurde vom Bild “The octave Waves” des Malers und Philosophen Walter Russel inspiriert.

Hat aber auch noch ganz viele andere Inspirationsquellen. Wer sich für Quellforschung interessiert soll sich melden!

Abgelegt unter Allgemein, Philosophisches | Keine Kommentare »

Eine neue sozialwissenschaftliche Brücke zu Geld und Geist und anderem

Erstellt von bluecast am 23. August 2008

Der leider nur einigermassen bekannte deutsche Philosoph und ehemalige Jesuit Johannes Heinrichs hat im Jahr 2005 ein bemerkenswertes Buch über eine neue sozialethische Wirtschaftstheorie geschrieben. Er verbindet dabei elegant die Theorien von Silvio Gesell mit den von Karl Marx und anderen. Aus sozialwissenschaftlicher Sichtweise besonders interessant ist, wie er die Systemtheorie, die ja bekanntlich nicht gerade als humanistisch bezeichnet werden kann, mit fundierter spiritueller Philosophie und Systemkritik verbindet.

Ich kann nur sagen, wow, chappeau oder wie auch immer! Sprung aus dem Teufelskreis Cover

P.S: Das Buch ist trotz der komplexen Materie noch einigermassen lesbar.

Heinrichs, Johannes. (2005). Sprung aus dem Teufelskreis. Sozialethische Wirtschaftstheorie, Band I. München: Steno Verlag.

Auch sehr interessant, aber schon sehr nahrhafte Bettlektüre:

Heinrichs, Johannes. (2005). Logik des Sozialen. (Eine erweiterte Neuauflage von “Reflexion als soziales System”, 1976) München: Steno Verlag.

Links:

Link zum Online Buch: http://www.uni-ulm.de/uni/intgruppen/memosys/tkreis.htm

http://www.viergliederung.de
Mezger über Heinrichs: Revolution der Demokratie
http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Heinrichs

Abgelegt unter Bücher, Geld Theorie, Philosophisches, Ökonomie | Keine Kommentare »

Energiesklaven besteuern (Arbeit entlasten)

Erstellt von bluecast am 22. April 2008

Endlich ein Steuerreformvorschlag der einfach, wirkungsvoll und auch theoretisch begründet ist.

Die Reform schlägt “die Übertragung des Verfassungs-Prinzips der Besteuerung gemäss wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit von den Individuen auf die Produktionsfaktoren, vor.
Dieser Vorschlag genügt dem Kriterium moderner Steuerexperten, dass ein Steuerreform-Vorschlag auf einen Bierdeckel passen sollte. Dementsprechend
sollte die Last der Steuern und Sozialabgaben folgendermassen verteilt werden:

  • 20 Prozent auf die Arbeit,
  • 30 Prozent auf das Kapital,
  • 50 Prozent auf die Energie.

Eine derartige 20/30/50 Steuerreform ist die folgerichtige fiskalische Konsequenz aus der technisch-ökonomischen Evolution: Nach der neolithischen Revolution
mit ihrer Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht konnten immer mehr Menschen für handwerkliche, administrative und künstlerische Tätigkeiten
von der direkten Nahrungsbeschaffung freigestellt werden” (Kümmel, 2008, Zusammenfassung der Vorlesung “Thermodynamik und Ökonomie”, S.9)

Mehr Informationen/Download unter: http://theorie.physik.uni-wuerzburg.de/TP1/kuemmel/kuemmel.html
oder: http://energiesteuer.net

Abgelegt unter Neue Wissenschaften, Soziale Ungleicheit, Steuern | Keine Kommentare »

Die Götter von heute: Der Mammon regiert!

Erstellt von bluecast am 15. September 2007

Etwas sehr vereinfacht betrachtet , könnte man darüber spekulieren ob wir (entwickelten) Menschen ohne es zu wissen schon lange alle der gleichen Religion angehören.
Wir beten mehr oder weniger ausgeprägt alle den gleichen Gott Mammon an.

“Das Wort Mammon leitet sich ursprünglich vom aramäischen Wort aman ab und bedeutet das, worauf man vertraut. Einer anderen Quelle zufolge stammt es von dem aramäischen Wort mamona (Vermögen, Besitz) ab. Das Wort gelangte über seine griechische Schreibweise in die Bibel, und in der Vulgata wird daraus lateinisch mam[m]ona. Martin Luther übersetzte das Wort nicht, und so gelangte es als Mammon ab dem 16. Jahrhundert ins Deutsche” (Wikipedia, 2007)

Dies ist auf jeden Fall die Quintessenz der Dissertation von Jochen Weiss «Mammon. Eine Motivgeschichte zur Religiosität des Geldes» an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaft der Uni Mannheim. Weiterlesen »

Abgelegt unter Allgemein, Geld Theorie, Philosophisches | Keine Kommentare »

Rätsel der dunklen Materie beginnt sich zu lüften!

Erstellt von bluecast am 15. Mai 2007

Neuere Forschungen der Quantenphysik sehen einen Zusammenhang zwischen der dunklen Materie (schwarze Löcher) und einem universalen Bewusstsein.
Die so genannte Post-Quantenphysik des Bewusstsein ist ein Forschungsgebiet, dem sich einige avantgardistische Physiker verschrieben haben. Zum Beispiel die amerikanischen Wissenschaftler Jack Sarfati, Fred Alan Wolf und John Cramer. Um ihre Theorien zu verstehen wird eine Erweiterung des Energiebegriffs benötigt. Den wenn der (immaterielle) Geist auf die Materie einwirken soll, muss dabei eine Energieform im Spiel sein. Nach den Theorien des Quantenphysikers David Bohm handelt es sich bei dieser Energieform um eine “aktive Information” (Bohm, 1990, S.271-286). Weiterlesen »

Abgelegt unter Neue Wissenschaften | Keine Kommentare »

Intelligente Zellen von Bruce H. Lipton

Erstellt von bluecast am 14. März 2007

liptonbintelligente_zellen.jpgNeue Fortschritte in der Zellwissenschaft kündigen einen wichtigen Wendepunkt an – in der Wissenschaft und auch im menschlichen Bewusstsein. Für fast 50 Jahre nährten wir die Illusion, dass unsere Gesundheit und unser Schicksal in unseren Genen programmiert worden sind. Ein Konzept, das auf genetische Bestimmung verweist. (Genetischer Determinismus) Obwohl das Massenbewusstsein durchdrungen ist mit dem Glauben, dass der Charakter eines Lebens genetisch vorherbestimmt ist, enthüllt sich ein fundiertes neues Verständnis in der Führungsriege der Wissenschaft – das ist im Moment auf dem Sektor der Physik so, der Biologie und auch der Medizin – und diese parallele Spur beweist, dass nichts isoliert von anderen bestehen kann – dass alles zusammenhängt und miteinander verwoben ist. Sowohl unser persönliches Leben als auch unser kollektives Dasein wird durch die Verbindung zwischen innen und aussen, zwischen Geist und Materie gesteuert. Eine Erkenntnis, die, logisch weiter gedacht, auch weiterreichende spirituelle Konsequenzen hat. Weiterlesen »

Abgelegt unter Bücher, Neue Wissenschaften | 1 Kommentar »