Der Wirtschaftspublizist Werner Vontobel scheint im Sonntagsblick plötzlich Geschmack an innovativen Ansätzen zu finden. Auf jeden Fall erstaunt es, dass Themen die sonst eher im Ressort Kultur/Soziales zu finden sind, es plötzlich auf die Wirtschaftsseite schaffen.
Zitate:
“Der Versuch, die ganze Welt mit einer einzigen Maschine laufen zu lassen, ist soeben grandios gescheitert», resümiert der Sozialethiker Prof. Hans Ruh (75). Wir haben voll auf die globale Wirtschaft gesetzt und so die lokalen Netze geschwächt. ….
… Auch die geldlose Wirtschaft müsste ausgebaut werden. In Deutschland, wo die Normalbürger schon viel stärker unter die Räder der Globalisierung gekommen sind, stehen dabei vor allem zwei Lösungsansätze im Vordergrund:
Ein Grundeinkommen von 1500 Euro pro Kopf und Monat – unabhängig davon, ob jemand eine bezahlte Arbeit hat oder sucht. …
Regiogeld, Lokale Währungen waren in der Krise der Dreissigerjahre ein grosser Erfolg. Ein Strafzins sorgte dafür, dass das Geld im Umlauf blieb, was Arbeitsplätze schuf”. …(Sonntagszeitung, 1.3.2009)
Musikstück mit Visualisierung von Johannes Kreidlers Blog. http://www.kreidler-net.de/ Melodien aus Aktienkurven, arrangiert mit der Microsoft Komponiersoftware “Songsmith”.
Der Billion-Dollar-Song zur Finanzkrise, ein vorfinanzierter Hörsturz.
Ein Beispiel für die wirtschaftsbelebende Wirkung einer Regionalwährung ist die Stadt Fortaleza in Ceará im Norden Brasiliens. Als Beispiel für eine solidarische Ökonomie gab dort die Gemeinschafts-Kredit-Bank eine eigene Gutscheinwährung, die Palma heraus, und stimulierte damit erfolgreich die lokale Wirtschaft. Grund fürs brasilianische Fernsehen, darüber ausführlich zu berichten. Den Beitrag ist auf portugiesisch mit englischen Untertiteln. Weitere Infos zum Projekt gibt es zudem auf http://www.citizenbase.org/node/3018 - Beitrag übernommen von Untertuggenberger Institut und DENKmal-Film!
„Wenn die Krise zuschlägt, dann sind es die Armen und Entrechteten, deren Leben ins Wanken gebracht wird. Sie brauchen am längsten, um sich von der Krise zu erholen. Manchmal gelingt es ihnen niemals, zu ihren vormaligen Leben zurückzukehren.” Sakiko Fukuda-Parr, Professor für Internationale Angelegenheiten an der New School in New York.
So beginnt der Hintergrundbericht von Mohammed Dockrat und S. Wilms in der islamischen Zeitung.