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Soziale Ungleichheit, Komplementärwährungen, Alternative Existenzsicherung, Neue Wissenschaft.

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Archiv für die 'Medien' Kategorie

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Neue Währung für die Anstalt

Erstellt von bluecast am 18. Mai 2010

Priol und SchrammUrban Priol und Georg Schramm zogen in “Neues aus der Anstalt” vom 11. Mai wie gewohnt gekonnt über die aktuelle Politik, sowie über die Finanzwirtschaft her.

Während der Sendung zog Georg Schramm „Anstaltsgeld“ aus seiner Jackentasche. Es sah so ähnlich aus wie die Potsdamer „Havelblüten“ und hiess „Schizo“. Aufgedruckt waren die Konterfeis von Priol und Schramm. Von kommunalem Zweitgeld sprach Schramm, erinnerte an das historische Freigeldexperiment von Wörgl, wies auf die aktuellen „Chiemgauer“ hin und forderte das Publikum auf, sich mal im Internet über „zinsfreies Geld“ und „Freigeld“ zu informieren.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/1041186 Weiterlesen »

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Buchbesprechung: Segen und Fluch des Geldes (Band I) von Fritz Schwarz

Erstellt von bluecast am 12. April 2010

Der Name Fritz Schwarz dürfte wohl nur wenigen Zeitgenossen bekannt  sein, denn der engagierte Politiker, Freiwirtschafter und Schriftsteller lebte von 1887–1958.  Dazu dass sein Name nicht ganz  in Vergessenheit gerät haben seine Tochter Ruth Binde und der Synergia Verlag mit der Neuauflage einiger seiner Werke gesorgt. Als eines der letzten Werke seines Schaffens wurde nun das Buch «Segen und Fluch des Geldes in der Geschichte der Völker» neu aufgelegt und mit einem sehr lesenswerten Vorwort von Ueli Mäder und Simon Mugier angereichert.  Link zum in der WOZ abgedruckten Vorwort:  http://www.woz.ch/artikel/2010/nr01/wirtschaft/18799.html

Segen und Fluch des Geldes Band1

Das sehr schön gestaltete Buch führt die Leserschaft aus einer monetären Perspektive von der altjüdischen Geschichte über die Hochkulturen Vorderasiens und Ägyptens bis zu den europäischen Zwischenkriegsjahren. Dies ist dank dem Fritz Schwarzes engagierten und leicht verständlichen Schreibstil über weite Strecken eine flüssige, hochinteressante und auch einigermassen nachvollziehbare Angelegenheit. Aus dem Ansatz heraus in dem das Buch seinerzeit geschrieben wurde sind  leider auch auch einige Längen unvermeidlich. Man bedenke es sind seither 85 Jahre vergangen und trotzdem findet man darin sehr viel erhellendes und hochaktuelles.  Es muss aber gesagt sein, dass das Buch nicht gerade einen einfachen Einstieg in die Materie liefert. Entweder bringt die geneigte Leserschaft eine gehörige Portion Geduld mit, oder sie kann auf einige Vorkenntnisse auf historischem oder finanztechnischem Gebiet zurückgreifen. Das Buch ist von Fritz Schwarz ausdrücklich als Grundlagenwerk geschrieben worden und er hat es in seinem Vorwort von 1931 so deklariert. Er verfolgte damit die Absicht diesen sehr  vernachlässigten Teil der Geschichte und somit die Entstehung des modernen Finanzwesens auf ein wissenschaftliches Geleise zu leiten. Dass dies zu seinen Lebzeiten nicht gelungen ist, ist weder dem Autor noch  seinem Werk anzulasten, sondern einem Zeitgeist der seinem Gedankengut ca. 80 Jahre hinterher hinkte.  Deshalb ist es ein wichtiges Buch für die heutige Zeit und es ist zu hoffen, dass die Wissenschaft den Ball diesmal auch weiterspielen wird und das Gedankengut in einer aktualisierten und eingänglichen Art und Weise für neue Publikation sorgt.

Selbstverständlich kann man dem Buch auch einige Mängel ankreiden. Zum einen handelt es sich aus heutiger Sichtweise um eine frühe Form von Thesenjournalismus den Fritz Schwarz hier betrieben hat.  Dass dem so ist, deklariert er im Vorwort gleich selbst und dies sollte einem beim Lesen auch bewusst sein. Wir sind uns heute eher gewohnt die Geschichte aus einer multiperspektivescheren Sicht zu sehen als es Fritz Schwarz 1925 getan hat.  Seine daher etwas einseitig wahrnehmbare Verknüpfungen vom Aufstieg und Niedergang der Völker und Kulturen mit dem Geldsystem wirken daher zuweilen etwas eindimensional. Schade ist auch, dass der Autor erst ein paar Jahre nach 1925 die positiven Aspekte des hochmittelalterlichen Brakteatesystems (siehe sein Beitrag) erkannte und diese Erkenntnis im vorliegenden Werk deshalb nicht zu finden ist. Doch dies könnte ev. für heutige wissenschaftliche Autoren und Autorinnen ein weiterer Anreiz sein, diese Geschichte aus einer Perspektive des 21ten Jahrhunderts nochmals aufzuarbeiten. Trotz allem ist das Buch allen zu empfehlen, die sich kritisch mit dem Thema Geld auseinandersetzen wollen und es ist zu hoffen, dass der engagierte Autor auch 50 Jahre nach seinem Tod, noch Menschen dazu bewegen kann ihre Energie in dieses wichtige Thema zu stecken. Die Aktualität des Buches und die soziale Brisanz, die mit der Finanzkrise aktuell geworden ist, beschreiben Mäder und Mugier im Vorwort sehr treffend:

“Der Stil dieses Buches über die Geschichte des Geldes ist geprägt von einer Mischung aus überzeugtem Engagement und pädagogischem Wohlwollen. Das macht es neben seinem informativen Gehalt spannend zu lesen. Und dass die provokativen und umstrittenen Ideen von Schwarz nicht nur naive Utopien sind, sondern durchaus Realitätsbezug aufweisen, zeigt sich nicht nur daran, dass die Schweiz schon vor längerem Gesetze gegen die Bodenspekulation einführte. International werden ebenfalls einzelne Ideen der Freiwirtschaft neu debattiert und teilweise sogar angewendet. So haben Regierungen teilweise erkannt, dass der Geldfluss in der Wirtschaft nicht versiegen darf. Auch der prominente Globalisierungskritiker Joseph Stiglitz warnt vor der Verknappung des Geldes. Denn Wirtschaftskrisen treffen die sozial Benachteiligten am härtesten. Diese haben keine Geldreserven, von denen sie zehren können. Während einzelne Reiche etwas vom vielen Geld verlieren und narziss­tisch gekränkt sind, sind für die Armen schon geringfügige Einbussen existenzielle Bedrohungen. Die aktuelle Situation zeigt deutlich, wie weit wir von einer Gesellschaft entfernt sind, in welcher soziale Ungleichheiten strukturell verhindert werden. Das war das Anliegen von Fritz Schwarz. Dafür setzte er sich ein. Sein Engagement für eine bessere Welt beeindruckt, unabhängig davon, wie stimmig und hilfreich seine Lehren der Freiwirtschaft waren und sind.”

(Segen und Fluch des Geldes in der Geschichte der Völker, Band I, Überarbeite Neuauflage 2010, Synergia Verlag, Darmstadt, ISBN: 978-3-940392-03-9)

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Die SG Zeitbörse wurde gestern in Schweiz Aktuell vorgestellt

Erstellt von bluecast am 13. März 2010

In einem ca. 5 minütigen Beitrag wurde unterhaltsam ein Projekt und die Zeitbörse als Organisation vorgestellt.

Links:

http://videoportal.sf.tv/video?id=95dd775c-816a-4264-821c-dacb75d47f52

http://www.zeitboerse.ch

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Hayek beats Keynes, unterhaltsames Rap Video

Erstellt von bluecast am 19. Februar 2010

Ein Video über den berühmten Ökonomen John Maynard Keynes und seinen Rivalen Friedrich August von Hayek ist ein Hit auf Youtube.

“Das Rap-Video «Fear the Boom and Bust» («Fürchte den Auf- und Abschwung») wurde seit dem 26. Januar bereits über 750 000-mal angesehen. In der Rangordnung der populärsten Politikvideos steht es an neunter Stelle und existiert in Fassungen mit spanischen, französischen, japanischen, chinesischen und finnischen Untertiteln. In einigen US-Colleges wird das Video bereits als Unterrichtsmaterial genutzt.” (TagesAnzeiger 11.2.10)


YouTube - Link zu Fear the Boom and Bust

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Video “Bausteine einer wirtschaftlichen Regionalisierung”

Erstellt von bluecast am 18. Februar 2010

“Bausteine einer wirtschaftlichen Regionalisierung” lautet der Titel eines 40-Minuten-Vortrages, in dem der selbständige Wirtschaftsinformatiker und Regionalentwickler Norbert Rost der Frage nachgeht, wie eine Regionalisierung wirtschaftlicher Strukturen auf lokaler Ebene befördert werden kann.

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ARD-Thementag zum Geld mit der Doku “Geld für alle”

Erstellt von bluecast am 19. Januar 2010

Am Mittwoch, 20. Januar 2010, steht das Thema Geld im Mittelpunkt beim ARD-Abendprogramm ab 20.15 Uhr. Nach dem Spielfilm “Gier” wird die Diskussion “Hart aber fair” ausgestrahlt und um 23.30 Uhr beginnt die Dokumentation “Geld für alle”. Darin geht es um Alternativen im Geldwesen. Themen sind u.a. das Regiogeld Chiemgauer, das nach dem Vorbild des Wörgler Freigeldes gestaltet wurde und seit 2003 in Umlauf ist, weiters das bedingungslose Grundeinkommen und der Sozialismus in Kuba. Die ARD-Reporter Tobias Schlegl und York Pijahn besuchten Christian Gelleri und Franz Galler, die Initiatoren von neuen, ergänzenden Währungen wie dem “Chiemgauer” und dem “Sterntaler” in Bayern und kamen zur Recherche mit Prof. Margrit Kennedy auch nach Wörgl, wo in der Wirtschaftskrisenzeit 1932 und 1933 das Wörgler Freigeld höchst erfolgreich als Zweitwährung eingesetzt wurde. (Text aus http://www.unterguggenberger.org/news.php?m=single&id=519)

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=4l8qu6iT1a/1Fbj9AN0seQ==

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Lesenswerter Tagi Artikel zum Kapitalismus

Erstellt von bluecast am 22. November 2009

Res Strehle hat im Tages Anzeiger vom 21.11. einen lesenswerten Artikel (zwei volle Seiten) zur Moraldebatte über den Kapitalismus geschrieben.

Ist Kapitalismus unmoralisch?

fragt er ausgehend vom aktuellen Film Michael Moores und den Publikationen von Roger de Weck, des Moralphilosophen André Comte-Sponville und André Gorz.

Link zum Artikel: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Ist-Kapitalismus-unmoralisch/story/12185296

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Das beste Mittel gegen die Schweinegrippe ….

Erstellt von bluecast am 21. November 2009

ist Humor und entspannte Musik:


YouTube - Link zu Gesellschafts-Tenor Leo Wundergut "Kein Schwein steckt mich an"

Ebenfalls witzig die Betrachtungen über die Namensgebung der Antigrippemittel von Max Küng im Magazin vom 21.11. (http://dasmagazin.ch/index.php/max-kung-39)

Zum Namen Pandermix, fällt mir auch noch eine Art Euphemismus ein.  Bei der Namensgebung ging man wohl von folgenden Überlegungen aus:

Die Leute wissen nix, wir wissen aber, Pandemie nix, but we will get very rich!

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DRS3: Alternativen zum Geld

Erstellt von bluecast am 21. September 2009

Wer die Zeche nicht bezahlen kann, muss Geschirr spülen. In Tauschnetzen wird dieser tausendfach angewandte Stammtischspruch zur Realität. Menschen jeglicher Couleur tauschen Geburtstagskuchen gegen Computerkurse. Bezahlt wird mit Zeit.

In Basel wirtschaftet ein wachsendes Netz von Gewerbetreibenden mit Parallelgeld, dem Bon-Netz-Bon. Sowohl Tauschnetz, wie Parallelgeld verstehen sich als Gegenentwurf zur globalisierten Finanzwirtschaft.

Im Zug der Finanzkrise stellt Input die Frage nach der Massentauglichkeit alternativer Geldsysteme und prüft sie im Alltag.

http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/top/input/2672.sh10098711.html

rtsp://a1359.v23910e.c23910.g.vr.akamaistream.net/ondemand/7/1359/23910/4ab652f8/audio.drs.ch/drs3/input/090920input.MP3

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Tagi Interview: “Der Finanzexperte Bernard Lietaer verlangt Komplementärwährungen”

Erstellt von bluecast am 21. September 2009

Im heutigen TagesAnzeiger ist ein längeres Interview mit Bernard Lietaer erschienen. Leider ist der Fokus etwas einseitig auf den WIR gerichtet, aber trotzdem lesenswert.
Der WIR hat in der Schweiz ja nicht den besten Ruf was auch nicht ganz unbegründet ist. Trotz den Einschränkungen, eine Bank und eine Komplementerwährung zu sein, hat das Modell WIR eine lange Erfolgsgeschichte hinter sich und die Schweiz dürfte auch ein bisschen drauf stolz sein.

Die Vorderung von Lietaer nach mehr Engagement des Staates bei den Komplementerwährung ist auf jeden Fall zu weiter zu empfehlen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Staat-sollte-WIRGeld-bei-den-Steuern-akzeptieren/story/28197393

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