Freitag, 6. März 2009, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Aarau
Der Tagungsbeitrag beträgt CHF 40.-, darin ist das Mittagessen inbegriffen.
Bitte melden Sie sich/meldet Euch bis spätestens 13. Februar an diese Fachtagung an.
Anmeldeformulare und Tagungsprogramm bei: andreasmaeder(at)web.de
Alle Informationen zum Tagungsort sind auf der Website http://www.tdsaarau.ch/ zu finden, inkl. detaillierten Lageplans.
Ein Beispiel für die wirtschaftsbelebende Wirkung einer Regionalwährung ist die Stadt Fortaleza in Ceará im Norden Brasiliens. Als Beispiel für eine solidarische Ökonomie gab dort die Gemeinschafts-Kredit-Bank eine eigene Gutscheinwährung, die Palma heraus, und stimulierte damit erfolgreich die lokale Wirtschaft. Grund fürs brasilianische Fernsehen, darüber ausführlich zu berichten. Den Beitrag ist auf portugiesisch mit englischen Untertiteln. Weitere Infos zum Projekt gibt es zudem auf http://www.citizenbase.org/node/3018 - Beitrag übernommen von Untertuggenberger Institut und DENKmal-Film!
Da die Rezession in den USA schon weiter fortgeschritten, spüren die dortigen Komplementärwährungen Wind unter den Segeln. Neben den eher sozial und liberal fokussierten Time Dollar Währungen, gibt es auch eine Welle von “hard coin” Währungen die sich auf den vermeintlich sicheren Wert von Silber und Gold abstützen.
Schon vor ein paar Wochen hat Helen Brügger in der WOZ (Wochenzeitung) einen interessanten und wohlwollenden Artikel über die Schweizer Tauschbörsenszene geschrieben.
Vielerlei Geld – Warum uns das eine nicht mehr reicht. Von Gernot Jochum-Müller (Obmann Talente-Tauschkreis Vorarlberg)Die Veranstaltung wird mit einem Apéro (ab 17.45 Uhr) eröffnet und dauert von 18.00 bis 20.00 Uhr.
Das MoneyMuseum Hadlaubstrasse 106 ist dienstags von 13.00 neu bis 17.30 Uhr geöffnet, siehe www.moneymuseum.com.
Der Eintritt zu den Ausstellungen und Veranstaltungen ist frei.
Mit ÖV: Tram 9 ab Bellevue, Tram 10 ab Zürich HB, Bus 33 ab Kirche Fluntern oder Schaffhauserplatz bis Haltestelle Seilbahn Rigiblick, mit Rigibahn bis Haltestelle Hadlaubstrasse, anschliessend ca. drei Gehminuten nach links.
Mit Privatwagen: Beschränkte Parkplatzzahl in der blauen Zone.
“Das bedingungslose Grundeinkommen gab es bereits einmal in Zürich. In den Zeiten des Ancien Régime erteilten die Gnädigen, Hohen Herren den unschuldig arm gewordenen Menschen ein Almosen in Form eines Ledertalers. Dieser berechtigte die Armen, an den damaligen Bauernmärkten einen Teller Suppe, eine Scheibe Brot und einen Apfel kostenlos zu beziehen. Zu bezahlen hatten dies die Standbetreiber. Auf die heutigen Verhältnisse umgemünzt, könnte der Staat entsprechende Gutscheine ausstellen für all die Leute, die nicht der Lohnarbeit nachgehen. Einlösbar bei allen Anbietern von Dienstleistungen. Die Konzerne, KMU’s und die Budeli müssten dann zahlen und sie könnten diese Kosten den Steuern abziehen. Die wir ihnen ja geschenkt haben wegen dem Standort- und dem Marketingvorteil und millionenschweren Abstimmungskampagnen der Konzerne. Die staatlichen Gutscheine müssten allerdings zeitlich begrenzt eingelöst werden, sonst ginge das Lagern, Horten und Sichern von Gutscheinen genau gleich weiter wie beim Geld” (von Marcel Hunziker, Kommentar im Online Magazin, http://dasmagazin.ch/index.php/geld-und-gluck-fur-alle/#commentList).
Super Ansatz von Marcel Hunziker, Grundeinkommen und Komplementärwährung halte ich für sehr viel versprechend. (bluecast)
Auszug aus: Fritz Schwarz Vorwärts zur festen Kaufkraft des Geldes und zur zinsbefreiten Wirtschaft
überarbeitete Neuauflage 2007
Verffentlicht im Synergia Verlag, Wilhelm-Leuschner-Str. 36, 64293 Darmstadt www.synergia-verlag.de, Alle Rechte vorbehalten
Originalwerk publiziert 1931 bei Genossenschaft Verlag Freiwirtschaftlicher Schriften, Bern
Copyright 2007 Synergia Verlag, Darmstadt
ISBN-13: 978-3-940392-01-5
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Ruth Binde-Schwarz in Vertretung der Erben
Mit 17 teilnehmenden Tauschorganisationen und total 45 anwesenden Personen kann es als grosser Erfolg bezeichnet werden.
Die Neukonzeption als reine Fachtagung hat sich bewährt. Sowohl am Morgen, wie auch am Nachmittag diskutierten die anwesenden Tauschfachleute intensiv über Themen wie Kreative Aktivierungsmethoden zum Tauschen, Mitgliederwerbung, Fundraising oder auch Coaching, Pflegewährung und schweizweite Vernetzung der Tauschorganisationen.
Das Thema Zeittausch ist in den letzten Monaten offenbar auch ausserhalb von Zeittauschkreisen auf Interesse gestossen. Dies zeigte sich darin, dass das Eidgenössische Departement des Innern, die Hochschule für Wirtschaft Luzern, die Online-Tauschbörse Exsila und seitens der Medien die Zeitschrift �Der Arbeitsmarkt� an der Tagung vertreten waren.
Der Termin für das 7. Überregionale Treffen von Tauschorganisationen steht bereits fest: es findet am Freitag, 6. März 2009 im Theologisch-Diakonischen Seminar in Aarau statt. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.