Erstellt von bluecast am 21. September 2009
Im heutigen TagesAnzeiger ist ein längeres Interview mit Bernard Lietaer erschienen. Leider ist der Fokus etwas einseitig auf den WIR gerichtet, aber trotzdem lesenswert.
Der WIR hat in der Schweiz ja nicht den besten Ruf was auch nicht ganz unbegründet ist. Trotz den Einschränkungen, eine Bank und eine Komplementerwährung zu sein, hat das Modell WIR eine lange Erfolgsgeschichte hinter sich und die Schweiz dürfte auch ein bisschen drauf stolz sein.
Die Vorderung von Lietaer nach mehr Engagement des Staates bei den Komplementerwährung ist auf jeden Fall zu weiter zu empfehlen.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Staat-sollte-WIRGeld-bei-den-Steuern-akzeptieren/story/28197393
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Erstellt von bluecast am 10. September 2009
Der Grimme-Preisträger Claus Strigel begibt sich auf eine Forschungsreise in die Welt des Geldes und lüftet dessen Geheimnisse. Die genialste Erfindung der Menschheit erweist sich als ebenso nützlich wie zerstörerisch.
Der Schein trügt Dienstag, 15. September 2009, 22.35 Uhr [Bayerisches Fernsehen]
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/film-und-serie/der-schein-truegt-film-claus-strigel-ID1250244527709.xml
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Erstellt von bluecast am 4. August 2009
Einen interessanten Tipp für alle – vor allem jene, die wissenschaftlich sich mit dem Thema Komplementärwährung beschäftigen, haben Dr. Niko Peach und Dipl.Ök. Werner Onken vom Postwachstumsökonomie-Portal an der Uni Oldenburg: Auf http://www.cc-literature.org findet man online jede Menge Informationen zu Regionalwährungen. Die Online-Datenbank wurde mit Hilfe der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen ins Netz gestellt und wird von Rolf F. H. Schroeder aus Bremen (General Editor), Marie Fare, Université Lumière Lyon (Focus: French Literature) und Yoshihisa Miyazaki, Hokkaido University (Focus: Japanese Literature) betreut.
Quelle: http://www.unterguggenberger.org/news.php?m=single&id=446
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Erstellt von bluecast am 21. Juli 2009
Bundesrat Pascal Couchepin lancierte im Rahmen seines jährlichen Treffens mit den Medien im Sommer 2007 die Diskussion zu einer auf nationaler Ebene einzuführenden, nicht-zeitgleichen Zeittauschbörse. Dabei sollten ältere Menschen freiwillig Betreuung, Begleitung und/oder Pflege im Altersbereich leisten, wofür sie dann Zeitgutschriften erhalten würden. Diese könnten sie zu einem späteren Zeitpunkt gegen ähnliche Leistungen eintauschen (Zeitgutschriftensystem).
Im Jahr 2008 beauftragte das Bundesamt für Sozialversicherung das Büro BASS mit einer Studie über diese Thematik. Ende 2008 ist sie erschienen und vor einer Woche vermeldeten die Medien, dass in St. Gallen ein Pilotprojekt gestartet wird (TA, 2009.07.13 , S.3).
Link Zusammenfassung:
http://www.buerobass.ch/pdf/2009/Zeitgutschriften_im_Alter_BSV_%20Zusammenfassung_d.pdf
Link BSV Ganze Studie:
http://www.bsv.admin.ch/themen/gesellschaft/00074/02391/index.html?lang=de
Kommentar:
Die BASS Studie ist nüchtern und fundiert geschrieben. Sie zeigt auch auf, dass Zeitbörsen und andere Komplementärwährungen im grösseren Massstab nur eine Chance haben, wenn sich die Politik die Mühe macht positive Rahmenbedingungen dafür zu setzen. Aus Grossbritannien, wo die Einführung solcher Systeme schon fortgeschrittener ist, kommen folgende drei Forderungen zum Abbau von Hürden an die Politik:
- “Die Güter als Entschädigung, die von Zeitbanken eingesetzt werden, um stärkere Partizipationsanreize auszusenden, werden als Einkommen eingestuft und unterliegen somit der Steuerpflicht.
- Arbeitslosen, die sich aktiv in Zeitbanken engagieren, wird die Höhe des Arbeitslosengelds gekürzt.
- Auf arbeitslose Teilnehmer von Zeitbanken wird durch die Arbeitsmarktpolitik Druck ausgeübt, in den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren” (Seyfang zit. in BASS, 2009, S.37).
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Erstellt von bluecast am 3. Mai 2009
Not macht erfinderisch!
In Kalifornien probt eine kleine Gemeinde einen Versuch mit einer Komplementärwährung die Lebensmittel gedeckt ist.
In Willits glauben immer mehr Einwohner nicht an den wieder steigenden Wert von Papiergeld. Das Vertrauen in den klassischen Dollar sinkt in Willits.

Sie haben zunächst 600 ‘10-Dollar-Noten’ ausgegeben und für die eingenommenen Dollar sofort haltbare Lebensmittel gekauft: etwa Reis, Getreide und Bohnen. Die »Mendo Credits« genannte Zweitwährung wird inzwischen an einigen Plätzen von Willits ganz offiziell akzeptiert.
http://www.mendocinocountry.com/independent/ecoevents.html
http://info.kopp-verlag.de/news/kopp-exklusiv-geld-kann-man-nicht-essen-von-wegen.html
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Erstellt von bluecast am 4. März 2009
In Zürich entsteht eine innovative Einrichtung.

Aus dem ehemaligen Gib und Nimm Tauschtreff entsteht das Tausch und Internetcafé Complino. Mitte April nimmt das Complino in den Räumlichkeiten des Solinos am Schanzengraben 15 seinen Pilotbetrieb auf.
Das Projekt Complino verbindet die Idee eines sozialen Internetcafés, wie es z.B. der Planet 13 in Basel darstellt, mit einer Komplementärwährung. Zusätzlich bietet das Complino auf seiner Homepage seinen Usern auch ein Community Portal (Social Networking). Ein Community Portal oder ein ‘Social Networking Service’ ist ein Online-Kontaktnetzwerk wie es z.B. Facebook darstellt.
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Erstellt von bluecast am 3. März 2009
Der Wirtschaftspublizist Werner Vontobel scheint im Sonntagsblick plötzlich Geschmack an innovativen Ansätzen zu finden. Auf jeden Fall erstaunt es, dass Themen die sonst eher im Ressort Kultur/Soziales zu finden sind, es plötzlich auf die Wirtschaftsseite schaffen.
Zitate:
“Der Versuch, die ganze Welt mit einer einzigen Maschine laufen zu lassen, ist soeben grandios gescheitert», resümiert der SozialÂethiker Prof. Hans Ruh (75). Wir haben voll auf die globale Wirtschaft gesetzt und so die lokalen Netze geschwächt.  ….
… Auch die geldlose Wirtschaft müsste ausgebaut werden. In Deutschland, wo die Normalbürger schon viel stärker unter die Räder der Globalisierung gekommen sind, stehen dabei vor allem zwei Lösungsansätze im Vordergrund:
- Ein Grundeinkommen von 1500 Euro pro Kopf und Monat – unabhängig davon, ob jemand eine bezahlte Arbeit hat oder sucht. …
- Regiogeld, Lokale WährunÂgen waren in der Krise der Dreissigerjahre ein grosser Erfolg. Ein Strafzins sorgte dafür, dass das Geld im Umlauf blieb, was Arbeitsplätze schuf”. …(Sonntagszeitung, 1.3.2009)
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Erstellt von bluecast am 31. Januar 2009
Der Verein Regiogeld will eine alternative Währung lancieren
LANGNAU: Der «Emmen-Taler» – Geld mit einem Verfalldatum
in der WOCHEN-ZEITUNG FÜR DAS EMMENTAL UND ENTLEBUCH, vom 22.01.2009
http://www.wochen-zeitung.ch/index.asp?RubrikID=2&ArtikelID=22470
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Erstellt von bluecast am 28. Januar 2009
Komplementärwährungen sind seit die Finanzkrise immer breitere Spuren hinterlässt plötzlich zu einem heissen Thema in den Medien geworden.
Seit neuestem auch in der Handelszeitung.
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Finanz-Renaissance-von-Parallelgeld_477520.html
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Erstellt von bluecast am 27. Januar 2009
Freitag, 6. März 2009, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Aarau
Der Tagungsbeitrag beträgt CHF 40.-, darin ist das Mittagessen inbegriffen.
Bitte melden Sie sich/meldet Euch bis spätestens 13. Februar an diese Fachtagung an.
Anmeldeformulare und Tagungsprogramm bei: andreasmaeder(at)web.de Â
Alle Informationen zum Tagungsort sind auf der Website http://www.tdsaarau.ch/ zu finden, inkl. detaillierten Lageplans.
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