Musikstück mit Visualisierung von Johannes Kreidlers Blog. http://www.kreidler-net.de/ Melodien aus Aktienkurven, arrangiert mit der Microsoft Komponiersoftware “Songsmith”.
Der Billion-Dollar-Song zur Finanzkrise, ein vorfinanzierter Hörsturz.
Freitag, 6. März 2009, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Aarau
Der Tagungsbeitrag beträgt CHF 40.-, darin ist das Mittagessen inbegriffen.
Bitte melden Sie sich/meldet Euch bis spätestens 13. Februar an diese Fachtagung an.
Anmeldeformulare und Tagungsprogramm bei: andreasmaeder(at)web.de Â
Alle Informationen zum Tagungsort sind auf der Website http://www.tdsaarau.ch/ zu finden, inkl. detaillierten Lageplans.
Am 22. Januar 2009 ist es soweit: “LET’S MAKE MONEY” der neue Film von Erwin Wagenhofer läuft in den Schweizer Kinos an. Wer nicht mehr bis zu diesem Zeitpunkt warten möchte, hat die Möglichkeit sich den Film bereits an einer der Vorpremieren in Zürich, Basel oder Bern
anzuschauen.
Zürich: 11. Januar 2009 – Arthouse Alba – 17.30 Uhr
Basel: 11. Januar 2009 – kult.kino Atelier – 11.00 Uhr
Bern: 17. Januar 2009 – Kino Movie 1 – 13.00 Uhr
Beide Vorpremieren in Zürich und Basel finden in Anwesenheit des Regisseurs statt. Im Anschluss an den Film ist jeweils ein Gespräch mit Erwin Wagenhofer vorgesehen in dessen Verlauf er sich auch den Fragen aus dem Publikum stellt.
Da mittlerweile auf allen Kanälen und Gedrucktem über die Finanzkrise geschrieben wird, habe ich mich entschlossen, die !seit einem Jahr bestehende Feed-Rubrik über die Finanzkrise nicht mehr zu bringen. Dafür kommen jetzt mehr die News über Komplementärwährungen zum Zug. Zum Beispiel die Komplementärwährungsdatenbank http://www.complementarycurrency.org/ccDatabase/les_public.html auf der Complementary Currency Resource Center Homepage und eine Sammlung von Beiträgen verschiedener Quellen.
Für Leute die sich über die Hintergründe der Finanzkrise weiterhin auf dem laufenden halten wollen, gibt es ja z.B. http://www.globalresearch.ca und viele andere.
Das MoneyMuseum Hadlaubstrasse 106 ist dienstags von 13.00 neu bis 17.30 Uhr geöffnet, siehe www.moneymuseum.com.
Der Eintritt zu den Ausstellungen und Veranstaltungen ist frei.
Mit ÖV: Tram 9 ab Bellevue, Tram 10 ab Zürich HB, Bus 33 ab Kirche Fluntern oder Schaffhauserplatz bis Haltestelle Seilbahn Rigiblick, mit Rigibahn bis Haltestelle Hadlaubstrasse, anschliessend ca. drei Gehminuten nach links.
Mit Privatwagen: Beschränkte Parkplatzzahl in der blauen Zone.
Das beste (langfristige) Rezept gegen die Finanzkrise findet man/frau im Brockhaus. Mal angenommen Lieschen Müller ist nicht auf den Kopf gefallen und hat genug von den Rezepten und Vorhersagen der Finanzexperten. Sie will zuerst mal wissen, wie das funktioniert, dass plötzlich so viel Geld entstehen konnte und jetzt wieder plötzlich veschwindet. Sie zieht ihren Brockhaus aus dem Regal und schaut zuerst mal nach unter dem Begriff “Geldschöpfung”.
„Geldschöpfung: der Prozess der Gewährung von Krediten und der Bildung von (Sicht-)Einlagen mit dem Effekt einer Vermehrung der Geldmenge. Die Notenbank schafft Geld, indem sie Aktiva der Geschäftsbanken (z. B. Devisen, Geldmarktpapiere) ankauft und den Banken Sichtguthaben einräumt, die diese im Verrechnungsverkehr untereinander nutzen oder als Bargeld abheben können. Die Geschäftsbanken schaffen auf dreierlei Weise Geld. Erstens können sie Geldsubstitute in Sichteinlagen umwandeln, zweitens von Nichtbanken z. B. Gold, Devisen oder Wertpapiere erwerben und den Gegenwert als Einlage gutschreiben, und drittens können sie Kredite an Nichtbanken vergeben und diesen entsprechende Guthaben einräumen (Kreditschöpfung). Die auf diese Weise der Wirtschaft zufliessenden Finanzmittel werden grundsätzlich v. a. als Sichteinlagen auf Girokonten gehalten (daher auch die Bezeichnungen Buchgeld- oder Giralgeldschöpfung; Geld)… ” (Brockhaus, 2007, Geldschöpfung). Weiterlesen »
ubs! Da haben sich nicht wenige PolitikerInnen und Leute aus der Wirtschaft ein wenig verrechnet. Genau gesagt um 60 Milliarden Dollar.
Apropos Vertrauen: Vertrauen und Vertrauenskrise sind wohl die neuen Schlag- (Un)worte des zu Ende gehenden Jahrzentes. Ein prüfenswerter Vorschlag an Politk und Wirtschaft wäre eine Pflicht für alle Vertrauensprediger ihre aktuellen und vergangenen finanziellen Transaktionen offenzulegen. Wer hat schon umgeschichtet und wer seine UBS Papiere verkauft? Das wäre dann schon beinahe wie beim Radsport, man könnte Wetten darauf abschliessen wer noch clean ist. Da das Vertrauen in die Politk in Kürze auf UBS Niveau absinken könnte, sind jetzt die waren Patrioten der Schweiz gefragt. Wer wagt wie weiland Winkelried seine Kontos zur UBS zu zügeln? Und die ganz mutigen dürfen sich gegenseitg noch mit UBS Aktienpakete überbieten. Hui wer wagt gewinnt, oder auch nicht, die wagemutigsten bekommen auch noch eine Tapferkeitsmedaille.
Ansonsten hilft nur noch eines: Beten für die UBS, oder besser für die Ramschpapiere des 60 Milliarden Dollar Kredits.
Hoffentlich ist das Währungsrisiko des Dollarkredits irgendwie abgesichert, ansonsten hilft auch wohl beten nichts mehr.
(überarbeitet am 20.10.08)Â
Wer sich dafür interessiert wie der Kredit Deal abläuft, der Artikel von Andreas Flütsch im TagesAnzeiger erklärt wie.