Der “Economist” hat eine Schuldenuhr online, welche die Schulden weltweit saldiert ausweist, aber auch für jedes einzelne Land.
Interessant ist auch der Ländervergleich der Schulden pro Kopf der Einwohner.
Die Schweiz gehört z.B. bei den Schulden pro Kopf zu der Spitzengruppe.
Seit einem Jahr gibt es ein von Zürich aus operierendes internationales Tauschsystem mit dem Namen swiss-ecu. Die Tauscheinheit heisst +ecu und ist wertmässig an den Euro gebunden. http://de.swiss-ecu.net
In der Schweiz gibt es bis anhin noch keine eigene Landesvertretung. Doch vom 22. September bis 4. Oktober findet in der Galerie Hohl in Zürich eine Ausstellung der Gruppe Artecu statt. Das Besondere ist, dass die Bilder mit +ecu gekauft und natürlich auch innerhalb von swiss-ecu gekauft und weiterverkauft werden können. http://www.artecu.ch
Durch einen unentdeckten fehlerhaften Update der Newsletter Software wurden seit letztem November keine E-Mails mehr versandt. Die Beiträge wurden heute dafür in einem Rutsch versendet. Ich entschuldige mich für die verspätete Auslieferung und hoffe sie weiterhin ab und zu mit interessanten Artikeln zu überaschen.
Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“ (aus http://alles-schallundrauch.blogspot.com/)
Nun wir sind vielleicht in der Schweiz noch nicht soweit als Sklaven behandelt zu werden. Aber Systemsklaven sind wir schon lange. Doch Aufstände? Im sichersten und reichsten Land der Erde? Vielleicht nicht mal so abwegig wenn man sich ein Zitat aus dem heutigen Tages Anzeiger durch den Kopf gehen lässt. In einem Hintergrund Artikel zitiert Constatin Seibt einen zufällig getroffenen Banker folgendermassen: “Was meine besten Kunden an der Finanzkrise wirklich fürchten sind Aufstände”. – “Aufstände? Das ist nicht ihr Ernst” (CB). “Doch, sie würden sich wundern, wie viele reiche Leute sich kleine Zweitwohnungen in Mittelklassequartieren gekauft haben . Damit sie dort untertauchen können, wenn die Villenviertel brennen” (TA, 29.5.09, S.8).
Jetzt stellt sich nur noch die Frage wie man die neuen Nachbarn willkommen heissen soll. Sollte man ev. den Sekt schon kaltstellen oder besser ein Bier?
Oder etwas anders ausgedrückt, Geld macht asozial. Und doch glauben immer noch sehr viele Leute, dass wir die globalen Probleme mit unserem Monopoly Geld lösen können. Man muss man einfach nur genug hineinbuttern.
“Die amerikanische Psychologin Kathleen Vohs hat sich im Rahmen einer Forschungsarbeit mit dem Umgang von Paaren mit Geld beschäftigt. Sie beobachtete ihre Probanden unter anderem in verschiedenen Räumen: Im ersten hingen Abbildungen von Geldscheinen, im zweiten zierten Szenen aus der Natur die Wände.
Während die Testpärchen angesichts von Fischen und Blumen spontan zusammenrückten, gingen sie im Geld-Raum intuitiv auf Distanz. Vohs stellt fest, dass allein der Anblick von Geld die Menschen beeinflusst: Sie verspüren den Wunsch, sich zurückzuziehen, werden weniger hilfsbereit und fangen an, Intimität zu meiden. Die Forscherin ist überzeugt: «Geld verändert das Miteinander.»” (TagesAnzeiger, 17.2.2009, S.52)
Musikstück mit Visualisierung von Johannes Kreidlers Blog. http://www.kreidler-net.de/ Melodien aus Aktienkurven, arrangiert mit der Microsoft Komponiersoftware “Songsmith”.
Der Billion-Dollar-Song zur Finanzkrise, ein vorfinanzierter Hörsturz.
Freitag, 6. März 2009, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Aarau
Der Tagungsbeitrag beträgt CHF 40.-, darin ist das Mittagessen inbegriffen.
Bitte melden Sie sich/meldet Euch bis spätestens 13. Februar an diese Fachtagung an.
Anmeldeformulare und Tagungsprogramm bei: andreasmaeder(at)web.de Â
Alle Informationen zum Tagungsort sind auf der Website http://www.tdsaarau.ch/ zu finden, inkl. detaillierten Lageplans.