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Bedingungsloses Grundeinkommen gab es bereits einmal in Zürich

Erstellt von bluecast am Dienstag 13. Mai 2008

“Das bedingungslose Grundeinkommen gab es bereits einmal in Zürich. In den Zeiten des Ancien Régime erteilten die Gnädigen, Hohen Herren den unschuldig arm gewordenen Menschen ein Almosen in Form eines Ledertalers. Dieser berechtigte die Armen, an den damaligen Bauernmärkten einen Teller Suppe, eine Scheibe Brot und einen Apfel kostenlos zu beziehen. Zu bezahlen hatten dies die Standbetreiber. Auf die heutigen Verhältnisse umgemünzt, könnte der Staat entsprechende Gutscheine ausstellen für all die Leute, die nicht der Lohnarbeit nachgehen. Einlösbar bei allen Anbietern von Dienstleistungen. Die Konzerne, KMU’s und die Budeli müssten dann zahlen und sie könnten diese Kosten den Steuern abziehen. Die wir ihnen ja geschenkt haben wegen dem Standort- und dem Marketingvorteil und millionenschweren Abstimmungskampagnen der Konzerne. Die staatlichen Gutscheine müssten allerdings zeitlich begrenzt eingelöst werden, sonst ginge das Lagern, Horten und Sichern von Gutscheinen genau gleich weiter wie beim Geld” (von Marcel Hunziker, Kommentar im Online Magazin, http://dasmagazin.ch/index.php/geld-und-gluck-fur-alle/#commentList).
Super Ansatz von Marcel Hunziker, Grundeinkommen und Komplementärwährung halte ich für sehr viel versprechend. (bluecast)

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